Rotkraut mit Pastinaken-Sellerie-Stampf und gebratenem Seitandings

Veröffentlicht: 27. September 2012 in Gemüse, Hauptgerichte, vegan
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rotkohl_mit_pastinaken_stampf

Ein Elternbesuch beeinhaltet auch immer eine große Gemüselieferung 🙂 Der Jahreszeit entsprechend waren es diesmal fast ausschließlich Wurzelgemüse und verschiedene Kohlsorten – unter anderem ein großer Rotkohl. Bekanntlich schmeckt der am besten schön lange geschmort – kein Problem, wenn man sowieso den ganzen Tag zu Haus ist und nur am Schreibtisch sitzt.
Zum Seitan ist mit nix besseres eingefallen als es mit Dings zu bezeichnen. Ich weigere mich nach wie vor, es mit Schnitzel oder Schnetzel oder einer sonstigen Fleischbezeichnung zu betiteln. Es ist ja keins. (Ich belass es dabei. Das Thema spaltet die Nation.)

Zutaten:

  • Rotkohl
    • 1/2 großer Rotkohl
    • 1 Zwiebel
    • 3 mittelgroße Äpfel
    • Öl
    • Reis (bindet etwas, verkocht vollständig) – nach Gefühl, ich schlage 2 EL vor 😉
    • Salz/Pfeffer
    • Gewürznelken, Lorbeer, Pimentkörner
    • ein Stück Knollensellerie
    • Zucker
    • Essig
  • Pastinaken-Sellerie-Stampf
    • 1 sehr große Pastinake (oder 2 kleinere)
    • 1 Stück Knollensellerie
    • Gemüsebrühe
    • gemahlener Koriander
    • Salz
  • Seitandings
    • Seitan(dings), selbstgemacht oder gekauft (angeboten wird es u.a.  unter den Namen, die ich verweigere)
    • 1 Ei oder Eiersatz
    • Semmelbrösel
    • Salz/Pfeffer
    • Alsan

Zubereitung:

Zwiebel schälen, Rotkohl putzen und beides in sehr schmale Streifen hobeln/schneiden. Zwiebel in Öl anbraten, den Rotkohl kurz mit braten. Sellerie in kleine Würfel und mit Gewürznelken, Lorbeer und Pimentkörnern in ein Gewürz- oder ein Teeei füllen. Äpfel waschen und mit Schale grob reiben.
Teeei, geriebene Äpfel, Salz, Pfeffer, Zucker und Essig (erstmal sparsam) sowie Reis zum Rotkohl geben.Mit Wasser auffüllen – der Rotkohl sollte nicht komplett bedeckt sein. Am besten über mehrer Stunden leise köcheln lassen – dann ist er aber nicht mehr bissfest (gut so ;)). Vor dem Servieren das Teeei entfernen und mit den Gewürzen abschmecken.

Pastinaken und Sellerie schälen und in Würfel schneiden. In Gemüsebrühe mit etwas Koriander garen. Je weicher, um so besser lassen sie sich stampfen.
Kochwasser komplett abgießen aber in einem Behäter auffangen. Die Wurzelwürfel mit einem HAND (!!!) stampfer fein stampfen, nach und nach etwas Kochwasser zugeben, bis die Masse halbwegs glatt und cremig ist. Nach Bedarf Butter oder Alsan unterrühren. Mit Salz abschmecken.
Auf gar keinen Fall Handmixer oder gar Stabpürierer benutzen, die Masse bekommt eine Konsistenz und Farbe wie Tapetenleim und ist fast ungenießbar. (ist bei Kartoffeln dasselbe. Ursache ist die in beiden enthaltene Stärke.)

Seitan würzen, durchs verquirlte Ei bzw. Eiersatz ziehen (beide Seiten) und gleichmäßig mit Semmelbröseln bedecken. Etwas Alsan in einer Pfanne heiß werden lassen bzw die Pfanne damit auspinseln und bei halber Hitze erst ein Seite des Seitandings braun rösten. Erneut etwas Alsan in die Pfanne geben und die andere Seite rösten. Geht auch mit viiiiiiel Alsan 😉 Dann aber bei höherer Temperatur ausbacken.
Zur Seitanherstellung wird es mal einen eigenen Artikel geben. 😉

Alles auf einem Teller anrichten – rinjehaun! 😉

Jahaaaa, der Rotkohl ist viiiiiel zu viiiiiiel. 😉 DAS war geplant. 😀 Den „Rest“ in Dosen aufteilen und einfrieren. Das nächste mal hat man dann Fast-Food-Rotkohl 😉

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